Transparenz bei den Kosten

Die anwaltliche Dienstleistung kostet Geld und Sie müssen wissen, welche Kosten auf Sie zukommen. Deshalb bespreche ich mit Ihnen zu Beginn die auf Sie zukom-menden Kosten. Allgemein gilt:

 

Anwaltshonorare richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

 

Bei Gerichtsverfahren bestimmt der jeweilige Geschäftswert, Streitwert oder Ge-genstandswert die Kosten. Etwas anderes gilt nur bei Gerichtsverfahren vor den Sozialgerichten, in Straf- und Bußgeldverfahren. Für diese Verfahren gibt es spezielle Vergütungsregeln.

 

Soweit ich Ihre Angelegenheit außergerichtlich betreue, so bemisst sich das Honorar nach Umfang und Schwierigkeit der anwaltlichen Bearbeitung, Bedeutung der Sache und auch nach Ihrer finanziellen Situation.

 

In komplexen juristischen Angelegenheiten, etwa die Begleitung Ihres Bauvor-habens von der Vertragsgestaltung über die Bauphase bis zur Abnahme und ggf. Geltendmachung von Mängelrechten, kann es sich empfehlen, ein Pauschal- oder Stundenhonorar zu vereinbaren. Auch hierüber werde ich mit Ihnen zu Beginn des Mandats sprechen und mit Ihnen eine verbindliche Absprache treffen.

 

So Sie bedürftig sind, haben Sie gegebenenfalls Anspruch auf Prozeßkosten- oder Beratungshilfe. Bitte lesen sie hierzu die Ausführungen im Download-Bereich dieser Homepage.

 

Wichtiger Hinweis:

Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung geändert. Nach aktuellem Urteil des BFH sind Kosten eines Zivilprozesses dann als außergewöhnliche Belastung gemäß § 33 Abs.1 EStG absetzbar, wenn die Prozeßführung hinreichende Aussicht auf Erfolg hatte und nicht mutwillig erscheine. Davon ist laut BFH auszugehen, wenn der Erfolg des Zivilprozesses mindestens ebenso wahrscheinlich wie ein Misserfolg ist. (AZ: VI R 42/10)